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seonautik

Methodik

Was geprüft wird und wie bewertet wird

Jeder Prüfpunkt beruht auf einem Messwert: eigener Crawl, Google PageSpeed Insights, DNS- und Zertifikatsabfragen, öffentliche Verzeichnisse und echte Anfragen an KI-Systeme mit Websuche. Was nicht gemessen werden kann, steht im Report als „nicht messbar“ und wird nicht bewertet. Geschätzt wird nichts.

Bewertung

Jeder messbare Prüfpunkt hat ein Gewicht von 1 bis 3 und erhält je nach Status einen Anteil seiner Punkte. Informative Prüfpunkte (Gewicht 0) werden gezeigt, aber nicht gewertet.

StatusPunkteanteil
In Ordnung100 %
Hinweis70 %
Handlungsbedarf30 %
Kritisch0 %
Nicht messbarfließt nicht ein
BereichGewicht im Gesamtscore
Technik20 %
Inhalte & Onpage25 %
Ladezeit15 %
Sichtbarkeit & Vertrauen10 %
Recht (DACH)10 %
KI-Sichtbarkeit (GEO)20 %

Der Gesamtscore ist der gewichtete Durchschnitt der Bereichs-Scores. Bereiche ohne messbare Prüfpunkte werden ausgelassen und die Gewichte der übrigen entsprechend hochgerechnet. Beim SEO-Basis-Check entfällt der Bereich KI-Sichtbarkeit.

KI-Sichtbarkeit

Aus den Inhalten der Website werden 8 bis 10 realistische Kundenfragen formuliert (ohne Nennung der Marke, bis auf eine Frage nach Erfahrungen mit ihr). Jede Frage wird an ChatGPT, Perplexity und Gemini gestellt, jeweils mit aktueller Websuche. Gemessen wird, ob die Marke in der Antwort genannt oder die Domain als Quelle zitiert wird. Das Ergebnis ist eine Stichprobe eines Tages; KI-Antworten schwanken, deshalb zeigt der Report die Rohdaten (Frage × KI-System) und beim Monitoring die Entwicklung über Monate.

Alle Prüfpunkte

Technik

PrüfpunktWarum wichtigGewicht
Website über HTTPS erreichbarOhne Verschlüsselung warnen Browser vor der Seite; Google wertet HTTPS außerdem als Rankingsignal.3
HTTP leitet auf HTTPS weiterIst die unverschlüsselte Version weiterhin erreichbar, existiert die Seite doppelt und Besucher landen auf der unsicheren Variante.2
www und nicht-www konsistentBeide Varianten ohne Weiterleitung bedeuten doppelten Inhalt und geteilte Linkkraft.2
Keine WeiterleitungskettenJede Weiterleitung kostet Ladezeit und Crawl-Budget; Google folgt nur einer begrenzten Zahl von Weiterleitungen in Folge.1
TLS-Zertifikat gültigEin abgelaufenes oder ungültiges Zertifikat blockiert Besucher mit einer Browserwarnung.3
HSTS-Header gesetztHSTS zwingt Browser dauerhaft zu HTTPS und verhindert Downgrade-Angriffe.1
Sicherheits-HeaderFehlende Header erlauben Clickjacking und MIME-Sniffing; Lighthouse bewertet sie in den Best Practices. Die Referrer-Policy ist optional, Browser nutzen sonst eine sichere Voreinstellung.1
robots.txt vorhanden und gültigDie robots.txt steuert, was Suchmaschinen und weitere Crawler lesen dürfen, und verweist auf die Sitemap.1
Google nicht ausgesperrtEin „Disallow: /“ für alle Bots entfernt die Website komplett aus der Suche. Gesperrte CSS-/JS-Dateien verhindern außerdem, dass Google die Seite vollständig darstellen kann.3
XML-Sitemap vorhandenDie Sitemap hilft Google, alle Seiten schnell zu finden, besonders neue und schwach verlinkte.2
Sitemap in robots.txt eingetragenDer Eintrag macht die Sitemap für alle Crawler auffindbar, nicht nur für Google.1
Sitemap-URLs fehlerfreiFehlerseiten, Weiterleitungen oder noindex-Seiten in der Sitemap senden widersprüchliche Signale und verschwenden Crawl-Budget.1
Canonical-Tags gesetztEin Canonical-Tag legt fest, welche URL bei Duplikaten (z. B. mit Parametern) zählt.2
Canonical verweist auf die eigene URLZeigt der Canonical auf eine andere Seite, wird die aktuelle Seite bewusst nicht indexiert. Das ist nur richtig, wenn es ein Duplikat ist.1
Keine ungewollten noindex-SeitenSeiten mit noindex erscheinen nicht bei Google. Auf der Startseite ist das fatal.3
Sprache im HTML deklariertDas lang-Attribut hilft Screenreadern, Browsern und Übersetzungsdiensten, die Sprache der Seite richtig zu behandeln; Suchmaschinen erkennen sie zusätzlich aus dem Text.1
hreflang korrektBei mehreren Sprach- oder Länderversionen (DE/AT/CH) muss jede Seite auf sich selbst und alle Varianten verweisen, sonst ignoriert Google die Angaben.1
Mobile Viewport gesetztOhne Viewport-Meta-Tag wird die Seite auf dem Smartphone winzig dargestellt; Google indexiert mobil zuerst.3
Favicon vorhandenDas Favicon erscheint in Google-Suchergebnissen auf dem Smartphone und in Browser-Tabs.1
Keine defekten internen LinksInterne 404-Links frustrieren Besucher und verschwenden Linkkraft.2
Keine ServerfehlerSeiten mit 5xx-Fehlern oder Timeouts können bei längerem Bestehen aus dem Index fallen.3
Kein Mixed ContentUnsichere http://-Ressourcen (Skripte, Stylesheets, Bilder, Frames) auf einer HTTPS-Seite lösen Browserwarnungen aus und werden teils blockiert. Gewöhnliche Links auf http://-Seiten zählen nicht dazu.2
Seiten für Crawler ladbarSeiten, die unser Crawler nicht laden konnte, sind möglicherweise auch für Suchmaschinen nicht erreichbar. Häufig steckt eine Firewall dahinter, die Bots abweist.2

Inhalte & Onpage

PrüfpunktWarum wichtigGewicht
Jede Seite hat einen TitleDer Title ist die Überschrift im Suchergebnis und das wichtigste Onpage-Signal.3
Keine doppelten TitlesGleiche Titel lassen Google nicht erkennen, welche Seite für welches Thema steht.2
Title-Länge passendGoogle kürzt Titel nach Pixelbreite (etwa 55–65 Zeichen) ab; zu kurze Titel verschenken Platz für Keywords.1
Meta-Description vorhandenDie Beschreibung ist der Text unter dem Suchergebnis und beeinflusst die Klickrate.2
Keine doppelten BeschreibungenIdentische Beschreibungen wirken wie Platzhalter und senken die Klickrate.1
Beschreibungs-Länge passendZu lange Beschreibungen werden abgeschnitten, zu kurze nutzen den Platz nicht.1
H1-Überschrift vorhandenDie H1 ist die Hauptüberschrift und zeigt Suchmaschinen und Besuchern, worum es auf der Seite geht.2
Nur eine H1 pro SeiteGoogle kommt mit mehreren H1 zurecht; für Screenreader und Besucher bleibt eine klare Hauptüberschrift aber hilfreich. Oft ist das Logo fälschlich als H1 ausgezeichnet. Nur ein Hinweis ohne Einfluss auf die Bewertung.informativ
Überschriften-Hierarchie sauberÜbersprungene Ebenen (H2 → H4) erschweren Screenreadern das Verständnis der Struktur. Bei vielen Themes ist das durch Widgets und Footer bedingt, daher nur ein Hinweis ohne Einfluss auf die Bewertung.informativ
Bilder mit Alt-TextAlt-Texte machen Bilder für Google Bilder und Screenreader lesbar.2
Bilder optimiertBilder über 300 KB sind ein häufiger Grund für langsame Seiten.2
Ausreichend InhaltSeiten mit sehr wenig Text ranken seltener, weil sie Suchmaschinen wenig Material zum Verstehen des Themas geben. Rechts-, Shop- und Archivseiten werden nicht gewertet.2
LesbarkeitKurze Sätze und einfache Wörter erhöhen die Verständlichkeit für Besucher. Der Flesch-Index ist eine grobe Näherung; bei Fachthemen (Recht, Technik, Medizin) sind niedrigere Werte normal.1
Strukturierte Daten (Schema.org)JSON-LD beschreibt Suchmaschinen maschinenlesbar, was die Seite ist (Unternehmen, Produkt, FAQ) und ist Voraussetzung für Rich Snippets.2
Strukturierte Daten gültigSyntaktisch fehlerhaftes JSON-LD kann von Google nicht gelesen werden. Geprüft wird die Syntax, nicht die Eignung für Rich Results.1
Open-Graph-TagsOhne og:title, og:description und og:image sehen geteilte Links in WhatsApp, LinkedIn und Facebook leer aus.1
Interne VerlinkungSeiten mit wenigen internen Links werden seltener gecrawlt und gelten als unwichtig.1
Keine verwaisten SeitenSeiten, die nur in der Sitemap stehen, aber nirgends verlinkt sind, bekommen kaum Ranking-Signale.1
Externe Links erreichbarTote externe Links wirken ungepflegt und senken das Vertrauen.1

Ladezeit

PrüfpunktWarum wichtigGewicht
PageSpeed-Score mobilGoogle bewertet Seiten nach der mobilen Ladeleistung; der Score bündelt die wichtigsten Messwerte.3
PageSpeed-Score desktopDesktop-Besucher erwarten schnelle Seiten; ein niedriger Wert deutet auf schwere Skripte oder Bilder hin.1
Lighthouse SEO-ScoreLighthouse prüft grundlegende SEO-Anforderungen wie Title, Description, Links und Crawlbarkeit.1
Barrierefreiheit (Lighthouse)Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz; Kontraste, Labels und Alt-Texte helfen auch SEO.1
Best Practices (Lighthouse)Deckt Sicherheitsprobleme, Konsolenfehler und veraltete Techniken auf.1
Largest Contentful Paint (LCP)Der LCP misst, wann der Hauptinhalt sichtbar ist; Google will unter 2,5 s.3
Cumulative Layout Shift (CLS)Springende Layouts frustrieren Nutzer; Google will unter 0,1.2
Interaction to Next Paint (INP)INP misst, wie schnell die Seite auf Klicks reagiert; Google will unter 200 ms.2
Server-AntwortzeitEine langsame erste Antwort verzögert alles danach.2
Text-KomprimierungGzip/Brotli verkleinert HTML, CSS und JS um bis zu 80 %.1
HTML-GrößeSehr große HTML-Dokumente (Inline-CSS, eingebettete Daten) verzögern das Rendern.1

Sichtbarkeit & Vertrauen

PrüfpunktWarum wichtigGewicht
DNS-KonfigurationDie nackte Domain sollte eine IP haben, damit auch Eingaben ohne www funktionieren.1
E-Mail-Authentifizierung (SPF/DMARC)Ohne SPF und DMARC landen Mails der Domain im Spam und Dritte können sie fälschen. Das schadet Vertrauen und Zustellbarkeit.1
Domain-AlterDas Alter ist kein direkter Rankingfaktor, gilt aber als Hinweis auf Beständigkeit; junge Domains haben meist weniger Verlinkungen und Vertrauenssignale.1
Domain-AutoritätVerweise anderer Websites sind ein Hauptfaktor für Rankings; die Autorität fasst sie zusammen.2
Social-Profile verlinktVerlinkte Profile helfen Google, die Marke als Entität zu erkennen (sameAs).1
Seiten bei Google indexiertWas nicht im Index ist, kann nicht ranken.3
Backlink-ProfilAnzahl und Qualität verweisender Domains bestimmen die Autorität.2
Rankings für HauptbegriffeZeigt, ob die Seite für ihre eigenen Kernthemen in den Top 30 auftaucht.2
Google-UnternehmensprofilDas Unternehmensprofil spielt bei lokalen Suchen eine große Rolle.2
Kontaktdaten sichtbarSichtbare Telefonnummer und E-Mail schaffen Vertrauen und sind ein E-E-A-T-Signal.1

Recht (DACH)

PrüfpunktWarum wichtigGewicht
Impressum vorhandenGeschäftsmäßige Websites brauchen in Deutschland (§ 5 DDG) und Österreich (§ 5 ECG) ein Impressum, in der Schweiz gilt eine Angabepflicht vor allem für Online-Angebote (Art. 3 UWG). Fehlende Angaben werden häufig abgemahnt.3
Impressum von jeder Seite erreichbarDas Impressum muss leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein; nach der Rechtsprechung des BGH genügen dafür zwei Klicks von jeder Seite.2
Datenschutzerklärung vorhandenDie DSGVO (Art. 13) verlangt, Besucher über die Verarbeitung ihrer Daten zu informieren; fehlt die Datenschutzerklärung, können Bußgelder und Abmahnungen drohen.3
Google Fonts lokal eingebundenWerden Schriften von Google-Servern geladen, erhält Google die IP-Adresse der Besucher. Das LG München I hat dafür 2022 Schadensersatz zugesprochen (Az. 3 O 17493/20), es folgten Abmahnwellen. Ob im Einzelfall ein Verstoß vorliegt, hängt von Einwilligung und Umständen ab: ein Hinweis auf mögliches Risiko, keine Rechtsberatung.2
Tracking nur mit EinwilligungFür Analyse- und Werbe-Tracker ist nach § 25 TDDDG und DSGVO in der Regel vorab eine Einwilligung nötig. Geprüft wird nur der Quelltext der Startseite: ein Hinweis auf mögliches Risiko, keine Rechtsberatung.2

KI-Sichtbarkeit (GEO)

PrüfpunktWarum wichtigGewicht
KI-Crawler dürfen lesenIn der robots.txt lässt sich festlegen, welche KI-Crawler die Website lesen dürfen. Such- und Antwort-Crawler (z. B. OAI-SearchBot und ChatGPT-User von OpenAI, PerplexityBot, Claude-SearchBot von Anthropic) rufen Inhalte für KI-Suchen und -Antworten ab; sind sie gesperrt, kann die Website über diesen Weg nicht in Antworten erscheinen. Trainings-Crawler (z. B. GPTBot, ClaudeBot, CCBot) sammeln Inhalte für das Modelltraining; sie zu sperren ist eine legitime Entscheidung und verhindert für sich genommen keine Nennung in Antworten.3
llms.txt vorhandenDie llms.txt ist ein Vorschlag für eine kompakte Zusammenfassung der Website für KI-Systeme, kein etablierter Standard. Google Search nutzt sie nach eigener Aussage nicht, und die großen KI-Anbieter haben eine Auswertung nicht bestätigt. Der Aufwand ist gering, ein Effekt ist nicht belegt.1
Inhalt ohne JavaScript lesbarDie Anbieter machen keine Angaben dazu, ob ihre KI-Crawler JavaScript ausführen. Was nur per JavaScript erscheint, ist für sie womöglich nicht lesbar; Inhalt im HTML ist die sichere Grundlage.3
Klare InhaltsstrukturAbschnitte mit eindeutigen Zwischenüberschriften und klaren Aussagen sind für Besucher und Suchmaschinen leichter zu erfassen und lassen sich leichter zitieren.2
Unternehmens-Schema vollständigName, Telefon, Adresse und sameAs im Organization-Schema beschreiben die Firma maschinenlesbar und eindeutig; Google nutzt solche Angaben für Unternehmensinformationen.2
Über-uns-/Team-SeiteWer hinter der Website steht, ist ein Vertrauenssignal für Besucher und wird in Googles Qualitätsrichtlinien (E-E-A-T) ausdrücklich berücksichtigt.1
FAQ-Inhalte mit SchemaKlar formulierte Frage-Antwort-Paare helfen Besuchern und lassen sich leicht zitieren. FAQ-Rich-Results zeigt Google seit 2023 nur noch für wenige Websites an.2
Kontaktdaten konsistent (NAP)Abweichende Telefonnummern oder Adressen zwischen Impressum, Schema und Google-Profil erschweren die eindeutige Zuordnung der Firma.1
Wikidata-EintragWikidata ist eine frei zugängliche Wissensdatenbank, aus der Dienste wie Suchmaschinen Informationen über Unternehmen beziehen können.1
Google Knowledge GraphIst die Marke im Google Knowledge Graph, kann Google ein Knowledge Panel anzeigen; sie ist dort als eigene Entität bekannt.1
KI-Sichtbarkeit gesamtDer Anteil der KI-Antworten auf typische Kundenfragen, in denen die Website genannt oder zitiert wird. Gemessen wird eine Stichprobe von Fragen zum Zeitpunkt der Prüfung.3
Sichtbarkeit in PerplexityPerplexity nennt seine Quellen in der Antwort; so lässt sich direkt sehen, ob die Website zitiert wird.1
Sichtbarkeit in GeminiGemini kann Antworten mit der Google-Suche stützen; klassische Rankings und das Unternehmensprofil können daher eine Rolle spielen.1
Sichtbarkeit in ChatGPTChatGPT kann Antworten mit einer Websuche stützen. OpenAI nennt dafür den eigenen Crawler OAI-SearchBot.2
Sichtbarkeit in ClaudeClaude kann Antworten mit einer Websuche stützen; die automatische Messung ist noch nicht verfügbar.1
Wettbewerber in KI-AntwortenZeigt, welche Websites die KI stattdessen empfiehlt: Das sind die Vorbilder für eigene Inhalte.1

Crawler

SeonautikBot lädt bis zu 50 Seiten (Pro: 500), Sitemap zuerst, beachtet die robots.txt, höchstens zwei Anfragen pro Sekunde. JavaScript-Anwendungen werden zusätzlich in einem Browser gerendert, damit die Inhaltsprüfung fair ist; die KI-Crawler-Prüfung bewertet trotzdem das reine HTML, weil die Anbieter nicht angeben, ob ihre KI-Crawler JavaScript ausführen. Was im reinen HTML steht, ist die sicherste Grundlage.