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seonautik

Für Steuerberater und Kanzleien

Wen empfiehlt ChatGPT, wenn jemand einen Steuerberater in Ihrer Stadt sucht?

Wie Mandanten KI-Assistenten nach Steuerberatern fragen, was Ihre Kanzlei-Website dafür liefern muss und wie Sie es in 30 Minuten selbst testen.

Kostenlos, ohne Konto. Das erste Ergebnis sehen Sie nach etwa 30 Sekunden sofort, den Rest mit einer Stichprobenfrage an ein KI-System schicken wir per E-Mail-Link.

Beispiel-Report ansehen (erfundene Firma, ohne Anmeldung)

Stand 9. Oktober 2026 · That Works Media UG (haftungsbeschränkt)

Steuerberater

So fragen Kunden

Drei Beispielfragen an KI-Assistenten

  • Welcher Steuerberater in [Stadt] ist auf Ärzte und Zahnärzte spezialisiert?
  • Was kostet ein Steuerberater für eine GmbH-Gründung?
  • Wer erstellt in [Region] den Jahresabschluss für kleine Unternehmen?

Ort und Anliegen tauschen Sie gegen Ihre. Weitere Fragen und einen Selbsttest finden Sie weiter unten.

Typische Lücken auf solchen Websites

  • Die Startseite zählt Leistungen auf, aber keine Seite erklärt eine Leistung für eine bestimmte Mandantengruppe.
  • Ort und Einzugsgebiet stehen nur im Footer.
  • Das Team wird mit Foto und Titel gezeigt, aber ohne Schwerpunkte.

Ob das bei Ihnen zutrifft, zeigt der Kurz-Check für Ihre Startseite.

Wer einen Steuerberater sucht, fragt zunehmend einen KI-Assistenten, nicht nur Google. Gefragt wird selten „Steuerberater“, sondern fast immer eine Kombination aus Ort, Mandantengruppe und Anlass: „Steuerberater für Zahnärzte in Augsburg“, „Wer macht die Buchhaltung für meine GmbH-Gründung?“. Ob Ihre Kanzlei in der Antwort vorkommt, hängt davon ab, ob Ihre Website genau diese Kombination beantwortet.

Wie Mandanten fragen

Diese Fragen können Sie als Ausgangspunkt für Ihren eigenen Test nehmen. Tauschen Sie Ort und Mandantengruppe gegen Ihre aus:

  1. Welcher Steuerberater in [Stadt] ist auf Ärzte und Zahnärzte spezialisiert?
  2. Was kostet ein Steuerberater für eine GmbH-Gründung?
  3. Wer erstellt in [Region] den Jahresabschluss für kleine Unternehmen?
  4. Brauche ich als Freiberufler einen Steuerberater oder reicht eine Software?
  5. Steuerberater für Existenzgründer mit Förderung in [Bundesland]
  6. Wie finde ich einen Steuerberater, der online arbeitet?
  7. Was ist der Unterschied zwischen Steuerberater und Buchhalter?
  8. Steuerberater für Vermietung und Verpachtung in [Stadt]

Mehrere der Fragen zielen auf Kosten, Abgrenzung oder Ablauf. Das sind Informationsfragen. Wer sie auf der eigenen Website sachlich beantwortet, liefert dem KI-System Material zum Zitieren.

Was Ihre Website dafür enthalten sollte

Eine Seite pro Schwerpunkt. „Wir beraten Unternehmer aller Branchen“ beantwortet keine der Fragen oben. Besser ist je eine Seite für „Steuerberatung für Ärzte“, „für Existenzgründer“, „für Vermieter“, mit Leistungen, typischen Fragen, Ablauf und einer Kontaktmöglichkeit. Nennen Sie auch den Ort ausdrücklich.

Preise oder Preislogik. Kein KI-System kann „Was kostet das?“ beantworten, wenn die Seite dazu schweigt. Wenn Sie Pauschalen für bestimmte Leistungen anbieten, setzt das eine Vergütungsvereinbarung in Textform nach § 4 der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) voraus; wie weit die gesetzlichen Gebühren unterschritten werden dürfen, regelt die Verordnung gesondert (§ 4a StBVV, Fassung ab 1. Juli 2025). Lassen Sie Preisangaben deshalb vorab prüfen. Wenn die Vergütung vom Aufwand abhängt, erklären Sie, wovon.

Eindeutige Identität. Name der Kanzlei, Adresse, Telefon und Berufsbezeichnung sollten überall gleich geschrieben sein: auf der Website, im Google-Unternehmensprofil und in Verzeichnissen. Abweichungen erschweren die Zuordnung.

Ein vollständiges Impressum. Für reglementierte Berufe wie Steuerberater verlangt § 5 Abs. 1 Nr. 5 DDG neben den allgemeinen Angaben unter anderem die zuständige Kammer, die gesetzliche Berufsbezeichnung mit dem Staat der Verleihung und die berufsrechtlichen Regelungen mit einem Hinweis, wo man sie findet. Das ist kein SEO-Thema, aber ein Vertrauenssignal und Pflicht.

Antworten auf Grundsatzfragen. Ein Artikel „Steuerberater oder Buchhaltungssoftware: Was passt zu wem?“ trifft Frage 4 und 7 direkt. Ehrliche Antworten, die auch sagen, wann Sie nicht der richtige Ansprechpartner sind, wirken glaubwürdiger und werden eher übernommen.

Typische Lücken bei Kanzlei-Websites

  • Die Startseite zählt Leistungen auf, aber keine Seite erklärt eine Leistung für eine bestimmte Mandantengruppe.
  • Ort und Einzugsgebiet stehen nur im Footer.
  • Das Team wird mit Foto und Titel gezeigt, aber ohne Schwerpunkte.
  • Das Kontaktformular ist die einzige Möglichkeit zur Terminvereinbarung, Telefonnummer und Adresse fehlen im Text.
  • Die robots.txt sperrt per Voreinstellung eines Plugins Crawler, die für KI-Suchen relevant sind. Prüfen Sie das mit dem KI-Crawler-Check.

Selbsttest in 30 Minuten

  1. Wählen Sie fünf Fragen aus der Liste und passen Sie sie an Ihre Kanzlei an.
  2. Stellen Sie jede Frage in ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude, mit eingeschalteter Websuche.
  3. Notieren Sie, ob Ihre Kanzlei genannt wird, welche Kanzleien oder Portale stattdessen vorkommen und welche Quellen verlinkt sind.
  4. Wiederholen Sie den Test an zwei weiteren Tagen. Antworten schwanken, ein einzelner Durchlauf sagt wenig.

Die Quellen, die in den Antworten auftauchen, zeigen, wo Ihre Kanzlei fehlen könnte: auf Verzeichnissen, Bewertungsportalen oder einer Branchenseite. Wer das nicht von Hand machen möchte: Der KI-Sichtbarkeits-Check stellt automatisch 8 bis 10 solcher Fragen an vier KI-Systeme und zeigt, wer genannt wird.

Häufige Fragen

Dürfen Steuerberater im Internet für sich werben?

Ja, aber nur im Rahmen von § 57a des Steuerberatungsgesetzes: Werbung ist erlaubt, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Prüfen Sie Aussagen und Gestaltung zusätzlich gegen die Berufsordnung Ihrer Kammer und das Wettbewerbsrecht.

Muss ich meine Preise nennen?

Eine allgemeine Pflicht dazu gibt es nicht, aber ohne Preisangaben kann ein KI-System die häufigste Mandantenfrage nicht aus Ihrer Seite beantworten. Eine Beschreibung, wovon die Vergütung abhängt, ist der sichere Anfang. Konkrete Pauschalen setzen eine Vergütungsvereinbarung in Textform voraus (§ 4 StBVV), lassen Sie sie vor der Veröffentlichung prüfen.

Reicht ein Eintrag im Google-Unternehmensprofil?

Er hilft bei der Zuordnung von Name, Adresse und Telefon, ersetzt aber keine Seiten, die Fragen inhaltlich beantworten. Beides zusammen ist die Grundlage.

Wie lange dauert es, bis Änderungen wirken?

Das lässt sich nicht verlässlich sagen. Suchsysteme brauchen Tage bis Wochen, bis neue Seiten verarbeitet sind. Wiederholen Sie den Selbsttest nach einigen Wochen.

Quellen

Rechtsangaben auf dieser Seite, abgerufen am 9. Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Rechtsberatung.